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[ BRK Rettungshundestaffel Erlangen ] Rettungshundeprüfung in Fläche und Trümmer

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Eine Mammutveranstaltung, wie sie bisher noch nicht da war.
Schon seit Wochen war die Staffelleitung mit den Vorbereitungsarbeiten für diese Prüfung beschäftigt. Die enorme Meldezahl der Teilnehmer aus ganz Bayern und auch aus dem DRK gab den Ausschlag, die Prüferzahl aufzustocken. Am Samstag wurde auf drei Gruppen ausgeweitet sowie Freitag Nachmittag dazu genommen, um allen gemeldeten Teams gerecht werden zu können. Nach der einen oder anderen Abmeldung war letztendlich die lange Warteliste aufgelöst.

Die Teilnehmer kamen, außer aus eigenen Reihen, aus den BRK-Kreisverbänden:
Nürnberger Land, Neustadt-Aisch – Bad Windsheim, Fürth, Coburg, Ansbach, Würzburg, Kitzingen, Bad Kissingen, Hassberge, Aschaffenburg, Regensburg, München, Augsburg-Stadt, Günzburg, Traunstein, Rosenheim, Weilheim-Schongau und dem DRK Babenhausen.

Der Wettergott hatte mitgespielt und so konnten die Teams das ganze Wochenende bei beständigem Wetter ihre Arbeit mit den Hunden prüfen lassen.

Das große Prüfercorps bestand aus Armin Dlugosch (Ansbach), Siggi Höfer (Kitzingen), Maria Hörmann (DRK Saarland), Saskia Stahn (DRK Brandenburg), Judith Grön und Manuela Schmerker (DRK Babenhausen). Einen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle den Prüfern bzw. Prüferinnen aussprechen, denn sie werden nicht wirklich erwähnt, müssen Enormes leisten. In dieser Prüfung waren von Ihnen am Sonntag auch noch zwei Prüferanwärterinnen zu betreuen. Darüber sollten wir uns vielleicht auch einmal Gedanken machen.

Die gesamte Prüfungsleitung oblag der Staffelleiterin Edith Mühlhans. In den Flächenprüfungen waren als Gruppenprüfungsleiter tätig Ute Wittig, Uwe Plachert und Melanie Schulz-Drost, welche dann Sonntags für die Trümmerprüfung zuständig war. Die Firma Heinitz & Lechner hat uns auf dem Firmengelände in Uehlfeld ein sehr anspruchsvolles Trümmergelände zur Verfügung gestellt. Dort wurden den ganzen Sonntag die Trümmersuchhunde geprüft, nachdem die Teams vorher die Fachfragenprüfung, die Gehorsamsübungen und einen Gewandtheitstest auf Leiter, Wippe, Bohle und durch eine Röhre absolviert hatten.

Auch die Rettungshundeflächenprüfung besteht aus mehreren Teilen. Zu Beginn werden die Hundeführer anhand eines Fragebogens getestet, ob das theoretische Wissen ausreichend ist. Im Anschluss müssen die Flächensuchhunde bei einer Anzeigeübung auf Sicht beweisen, dass sie ihrem Hundeführer korrekt anzeigen, wenn sie Jemanden gefunden haben und die vermisste Person auch in keiner Weise belästigen. Vor der eigentlichen Sucharbeit wird der Gehorsam überprüft. Die Übungen ähneln dem Ablauf einer Begleithundeprüfung. Allerdings müssen sich die Hunde zusätzlich vom eigenen Führer und einer Fremdperson tragen lassen. Dann fuhren Prüfer und Prüflinge in die Flächensuchgelände. Zwei Suchgebiete waren vom Forstamt genehmigt und das dritte erforderliche Gebiet verdanken wir der Stadt Herzogenaurach.

Nach harter Arbeit über 2 ½ Tage hinweg waren am Ende 56 Hundeführer mit ihren Hunden durch die Prüfung gelaufen. Ein herzlicher Dank gebührt den zahlreichen Helfern, die es uns erst ermöglicht haben das zu bewältigen und dem tollen Küchenteam, unter der Leitung von Manuel Vogel und Holger Schmidt, das Unmengen von hungrigen Mäulern gestopft und abends noch separat für die Prüfer gekocht hatte.

Sonntag Abend sind dann wohl alle Beteiligten rechtschaffen müde von den Anstrengungen des Wochenendes in die Federn gesunken.


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Erstellt von: Markus Wilhelm am 21.09.2009 22:00
 
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