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Rettungshundestaffeln im BRK:
[ Portal ] Chile - Erdbeben der Stärke 8.8M - 27-Feb-2010 08:22
Heute gab es ein Erdbeben der Stärke 8,8 im Pacific (Chile, in der nähe von Concepcion). Für die Region Chile und Peru wurde eine Tsunami Warnung ausgegeben. Chilenischen Medienberichten zufolge ist in einigen Bereichen die Strom-, Gas- und Mobiltelefonversorgung ausgefallen. Unser Auslandseinsatzteam überwacht das Geschehen über die Einsatzplattformen der Vereinten Nationen (UN) und des Internationalen Roten Kreuzes (ICRC). --------------------- Update 28.02.2010 Die Rotkreuz Organisation in Chile hat das Internationale Rote Kreuz bisher noch nicht um Unterstützung gebeten ebenso wie die Chilenische Regierung Medienberichten zu Folge noch keine Internationale Unterstützung angefordet hat. Weltweit beobachten Hilfsorganisationen, wie auch wir das Geschehen und bleiben weiterhin auf Standby. --------------------- Update 01.03.2010 Das CRC (Chilenische Rote Kreuz) hat über das Internationale Rote Kreuz (IFRC) um Unterstützung wie z.B. Zelte oder Ärztliche Versorgung gebeten. Aktuell ist das CRC mit seinen sehr gut organisierten ca. 5.000 Helfern ziemlich stark durch die großflächigen Zerstörungen belastet. Die Zahl 700 Tote mit mehr als 2 Millionen Obdachlos gewordenen findet sich in verschiedenen Berichten wieder. |
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Am 25.01.2010 um 20:40 ist ein Felsen auf ein Wohnhaus in Stein an der Traun gestürzt. 4 Personen wurden verschüttet. Zwei Trümmerteams mit insgesamt 7 Einsatzkräften des BRK (alle Mitglieder der Rettungshundestaffel des BRK München) wurden zur Absicherung und zur Unterstützung der Bergemanschaften vor Ort. Die Bergemanschaften hatten 4 verschüttete Personen gefunden, wobei Klopf- und Sprechkontakt zu 2 Personen bestand. Erstaunlich wenn man die Felsen gesehen hat die das Einfamilienhaus komplett zerstört hatten. Die Suchmannschaften konnten zuerst eine tote Person bergen und sind dann über die 2. tote Person an die 2 noch lebenden Personen gekommen. Beide konnten lebend geborgen werden. Die Trümmerteams wurden dann noch zur Kontrolle eingesetzt um sicher zu stellen, dass sich keine weiteren Personen im Haus oder davor aufgehalten hatten. Beide Hunde suchten die Trümmer nacheinander ab, aber hatten keine weitere Anzeige. Der Einsatz verlief aus unserer Sicht sehr gut und koordiniert. |
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[ Portal ] Erdbeben auf Haiti
Am 12.01.2010 um 23:17 Uhr CET wurde das Auslandseinsatzkontingent Rettungshunde des Bayerischen Roten Kreuzes durch das Alarmsystem der UN über ein schweres Erdbeben auf Haiti informiert: Red earthquake alert (6.5M,depth:40km) in Haiti (Aboni) 12/1 21:53UTC, Pop100km: 5.6m www.gdacs.org - JRC
Die Vorbereitungen für einen Einsatz hatten sofort begonnen. Der Prozess, der bei internationalen Katastrophen läuft, bezieht neben dem Deutschen Roten Kreuz auch das Internationale Rote Kreuz (IFRC) und den in dem betroffenen Land vorhandenen Rot Kreuz Organisationen ein.
Folgende Kriterien haben zu der Entscheidung geführt keine Rettungshunde nach Haiti zu entsenden: Ein Direktflug von München nach Port au Prince dauert über 10 Stunden. Da der Flughafen von Port au Prince noch nicht angeflogen werden konnte, wären die Teams frühestens 18 Stunden nach der Alarmierung in der Dominikanischen Republik angekommen. Der Transfer aus der Dominikanischen Republik nach Port au Prince gestaltete sich in den ersten Tagen als besonders schwierig. Zum Zeitpunkt der Entscheidung am frühen Montagmorgen waren diese Umstände zu wage und unklar, als dass ein solcher Einsatz für unsere Teams zielführend gewesen wäre.
Dazu kommt, dass auf dem amerikanischen Kontinent ebenfalls SAR (Search and Rescue) Einheiten, wie in Canada, USA und Bereichen Südamerikas, gibt. Es wurde die Entscheidung getroffen, die zur Verfügung stehenden Ressourcen auf die sogenannte zweite Welle zu konzentrieren.
Aktuell werden vom Roten Kreuz 9 ERUs (Emergency Response Unit) aus verschiedenen Ländern nach Haiti geflogen, darunter auch ein mobiles Krankenhaus des Deutschen Roten Kreuzes.
Das Auslandskontingent des Bayerischen Roten Kreuzes monitort die Situation zusammen mit anderen internationalen SAR Einheiten und ist in Gedanken bei den Verletzten und Angehörigen der Toten. |
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Eine Mammutveranstaltung zu organisieren und durchzuführen kostet Zeit, Kraft und Energie. Diese Vorraussetzungen hat die Rettungshundestaffel des BRK Günzburg investiert und als Lohn ein perfekt abgelaufenes Prüfungswochenende (14./15.11.) erhalten.
Ursprünglich waren als Teilnehmer „nur“ 32 Rettungshundeteams aus ganz Bayern vorgesehen, da jedoch schnell eine Warteliste entstand, entschloss sich die Prüfungskoordinatorin Siggi Höfer zusammen mit der Günzburger Staffel ein 3. Prüferteam zu organisieren und somit 48 Rettungshundeteams die Möglichkeit zu geben, an der Prüfung teilzunehmen. Für die Günzburger Staffel hieß das (kurzfristig), ein geeignetes Gelände für den Verweistest und die Unterordnungsprüfung zu finden, bei dem genügend Parkplätze und auch Räumlichkeiten für die Theorieprüfung sowie genug Platz um alle Prüflinge, Helfer, Zuschauer etc. mit dem leiblichen Wohl versorgen zu können, vorhanden sind.
Glücklicherweise erklärte sich das KKW Gundremmingen bereit, dafür das Sportgelände der Betriebssportgruppe zur Verfügung zu stellen. Damit waren perfekte Rahmenbedingungen gegeben.
Nun musste nur das Wetter einigermaßen mitspielen. Zwar trainieren die Staffeln bei jedem Wetter, aber auch den Rettungshundeführern und Prüfern ist es natürlich lieber, nicht den ganzen Tag von oben durchnässt zu werden. Und auch hier spielte alles mit. Sowohl am Samstag als auch am Sonntag konnte die Prüfung trockenen Hauptes aller Beteiligten durchgeführt werden. Da jedoch das Verletzungs- und Infektionspech (H1N1 lässt grüßen) bei einigen Teams zuschlug, traten letztendlich 37 Rettungshunde und Hundeführer zur Prüfung an, von denen 19 die begehrte Plakette von den Prüfern und Prüferinnen, Armin Dlugosch (Ansbach) & Manuela Schmerker (LV Hessen), Frank Singer (München) & Nicole Knobloch (LV Rheinland-Pfalz), Siggi Höfer (Kitzingen) & Hans-Dieter Vey (LV Nordrhein-Westfalen) in Empfang nehmen konnten. Ingesamt war es eine sehr faire Prüfung und den Teams, die nicht bestanden haben: KOPF HOCH….mit festem Blick in die Zukunft, denn die nächste Prüfung kommt bestimmt!
Am Sonntag verschafften sich dann auch KBL Joachim Böck, Bereichsleiterin Bianca Altaner und Bezirksbereitschaftsleiter/stellv. Landesbereitschaftsleiter Michael Raut einen Eindruck von den hohen Anforderungen der Rettungshundeprüfung.
Abschließend bedankt sich die RHS BRK Günzburg bei den Prüfern für die sehr angenehme Zusammenarbeit, beim KKW Gundremmingen für das Gelände, bei Förster Herr Lenz für die Bereitstellung der Waldgebiete und bei allen Helfern (u.a. Hundeschule Erika Götz aus Ichenhausen), ohne die, die Durchführung nicht möglich gewesen wäre. Die SEG Betreuung des Kreisverbandes sorgte für das gute Mittagessen und reagierte flexibel und problemlos auf Änderungen im Zeitplan. Auch dafür ein herzliches Danke! |
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Eine Mammutveranstaltung, wie sie bisher noch nicht da war. Schon seit Wochen war die Staffelleitung mit den Vorbereitungsarbeiten für diese Prüfung beschäftigt. Die enorme Meldezahl der Teilnehmer aus ganz Bayern und auch aus dem DRK gab den Ausschlag, die Prüferzahl aufzustocken. Am Samstag wurde auf drei Gruppen ausgeweitet sowie Freitag Nachmittag dazu genommen, um allen gemeldeten Teams gerecht werden zu können. Nach der einen oder anderen Abmeldung war letztendlich die lange Warteliste aufgelöst.
Die Teilnehmer kamen, außer aus eigenen Reihen, aus den BRK-Kreisverbänden: Nürnberger Land, Neustadt-Aisch – Bad Windsheim, Fürth, Coburg, Ansbach, Würzburg, Kitzingen, Bad Kissingen, Hassberge, Aschaffenburg, Regensburg, München, Augsburg-Stadt, Günzburg, Traunstein, Rosenheim, Weilheim-Schongau und dem DRK Babenhausen.
Der Wettergott hatte mitgespielt und so konnten die Teams das ganze Wochenende bei beständigem Wetter ihre Arbeit mit den Hunden prüfen lassen.
Das große Prüfercorps bestand aus Armin Dlugosch (Ansbach), Siggi Höfer (Kitzingen), Maria Hörmann (DRK Saarland), Saskia Stahn (DRK Brandenburg), Judith Grön und Manuela Schmerker (DRK Babenhausen). Einen ganz besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle den Prüfern bzw. Prüferinnen aussprechen, denn sie werden nicht wirklich erwähnt, müssen Enormes leisten. In dieser Prüfung waren von Ihnen am Sonntag auch noch zwei Prüferanwärterinnen zu betreuen. Darüber sollten wir uns vielleicht auch einmal Gedanken machen. |
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[ Portal ] Vermisste gefunden: Bessys befreiendes Gebell
Waldkraiburg - Als Birgit Hochleitner, Rettungshundeführerin bei der BRK-Rettungshundestaffel Mühldorf, am Donnerstag in stockfinsterer Nacht kurz nach 2 Uhr ihre zehnjährige Labradordame Bessy im Waldkraiburger Stadtpark bellen hörte und die Einsatzleitung von BRK und Polizei per Funk informierte, da lagen sich die Einsatzkräfte vor Freude in den Armen. Es war geschafft.
Die gesuchte, hilflose Seniorin aus dem Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in Waldkraiburg war lebend gefunden und konnte etwas unterkühlt für die weitere medizinische Betreuung den Einsatzkräften des Rettungsdienstes übergeben werden. Das berichtet ein Sprecher des BRK-Kreisverbandes über eine nächtliche Suchaktion, die fast drei Stunden angedauert hatte. Wie die Polizei mitteilt, war die 84-jährige Frau gegen 23 Uhr vom Altenheim als abgängig gemeldet worden. Weil die Frau dement ist und zudem Herzprobleme hat, wurde die groß angelegte Suche mit mehreren Streifenwagen, Hundeführer und der Rettungshundestaffel gestartet. Auch ein Polizeihubschrauber wurde bei der Suche eingesetzt und sorgte mit seinen Flügen über dem nächtlichen Waldkraiburg für Aufregung bei etlichen Bürgern. Rettungshund Bessy stellte in dieser Nacht einmal mehr ihre geschulte Spürnase unter Beweis. Denn wie das BRK berichtete, brauchte die Hündin nicht lange, um die Seniorin zu finden. Keine drei Minuten nachdem Birgit Hochleitner die Hündin unweit der evangelischen Kirche im Stadtpark auf die Suche geschickt hatte, schlug das Tier an.
Quelle: OVB Online |
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[ Portal ] Das Wunder vom Frauenhäusl
Mit dieser Überschrift steht die 2-tägige Suchaktion der Rettungshundestaffeln in der Presse beschrieben. Nach mehr als 50 Stunden Abgängigkeit konnte eine vermisste 88-Jährige den Umständen entsprechend gut und körperlich unversehrt in der Nähe des Frauenhäusl (Landkreis Kelheim) im Wald liegend aufgefunden werden. Vine, ein Bloodhound von der Rettungshundestaffel vom BRK Ansbach, fand die Vermisste, nach dem sie von einem zuletzt gesicherten Verschwindepunkt den Trail aufnahm. Die Vermisste wurde anschließend dem Rettungsdienst und ihrer Familie übergeben. Auf diesem Wege wollen wir uns bei den beteiligten BRK Rettungshundestaffeln Cham, Dingolfing, Passau, Regensburg, Ansbach und den Staffeln der anderen Organisationen, sowie den weiteren Beteiligten des Sucheinsatzes bedanken, da die Zusammenarbeit wieder hervorragend geklappt hatte. Auch diese Suche hat wieder gezeigt, wie sinnvoll die Kombination aus Flächensuchhunden und Mantrailern ist. |
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[ Portal ] BRK-Mantrailer erfolgreich
Am 31.Juli 2009 wurde die RHS Ansbach zu einer Personensuche im Bereich des Bezirkskrankenhauses Ansbach alarmiert.
Abgängig war eine Person mit Suizidverdacht.
Da sich die Suche anfangs auf das Klinikgelände konzentrierte, wurde primär der Mantrailer eingesetzt, welcher nach relativ kurzer Suchzeit die Staffel zum Erfolg führte.
Leider war die Person beim Auffinden bereits tot. |
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„Khosch amdid“ (Willkommen) Das DRK unterstützt seit 2007 unter der Leitung von Projektleiter Mark Hofmann den Iranischen Roten Halbmond (IRCS) beim Aufbau von Rettungshundestaffeln. Dafür waren bereits im April 2009 drei Rettungshunde-Ausbilder des BRK für zwei Wochen im Iran und vom 14. - 30.07.2009 werden sechs iranische Rettungshundeführer mit verschiedenen Rettungshundestaffeln in Bayern trainieren. Am Sonntag den 19.07.2009 waren die Rettungshundeführer des IRCS zu Gast bei der Rettungshundestaffel Augsburg-Stadt, um auf dem Gelände der ehemaligen Reese- und Sheridan-Kasernen beim Trümmertraining teilzunehmen. Diese Gelegenheit mit uns zusammen zu üben wurde von weiteren acht Hundeführern aus den BRK Staffeln München und Würzburg wahrgenommen.
Dank der vielfältigen Möglichkeiten auf dem ehemaligen Kasernegelände konnten verschiedene Szenarien geübt werden. Somit zeichnete sich für unsere Gäste ein breites Spektrum der Ausbildung ab. Gerne waren sie bereit selbst als „Opfer“ zu agieren und in die engen und dreckigen Verstecke zu kriechen, anstatt nur Zuschauer zu sein. Alle Beteiligte lernten vieles an diesem Tag und Dank der offenen und freundlichen Art der Gäste hatten wir auch viel Spaß miteinander.
Wir wünschen den Rettungshundeführern des IRCS weiterhin einen angenehmen und lehrreichen Aufenthalt in Bayern. Khoda hafez (Auf Wiedersehen) |
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[ Portal ] BRK- Mantrailer findet Vermissten lebend
Am Samstag, dem 4. Juli 2009 um 23:28 wurde die Rettungshundestaffel Höchstadt-Aisch zu einem Sucheinsatz nach Weisendorf gerufen. Dort wurde seit 17:00 Uhr ein 52 jähriger Mann, mit Suizidverdacht, vermisst.
Da die Tochter einen Ansatzpunkt am häuslichen Grundstück geben konnte, wurde unter anderem der mitgeführte Mantrailer eingesetzt. Mantrailer sind speziell ausgebildete Rettungshunde, die der Spur eines Menschen noch nach mehreren Stunden bis Tagen folgen kann.
Gegen 1:00 Uhr fand der Mantrailer Nicko (ein Deutscher Schäferhund) den Vermissten, nach einer Suchstrecke von ca. 1 km außerhalb der Ortschaft, lebend zwischen zwei Weihern von hohem Schilf umgeben. An dieser Stelle wäre er wohl noch lange nicht entdeckt worden. Der Mann wurde nach dem Auffinden durch das Hundeteam versorgt und dem Rettungsdienst zur weiteren Versorgung übergeben und in eine Klinik eingeliefert. |
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[ Portal ] Trümmerausbildung in Polen
25 Rettungshundeführer des BRK waren vom 29. April bis zum 01. Juni 2009 in einer alten „Hotelanlage“ in Kozubnik (Polen). Die Teams wurden durch die äußerst anspruchvolle Ausbildung auf internationale Trümmereinsätze wie z.B. nach Erdbeben vorbereitet. Seit vielen Jahren pflegt das BRK die Kontakte zu den polnischen Kameraden der Berufsfeuerwehr aus Kety (nahe Krakau), die neben den typischen Aufgaben einer Feuerwehr auch Rettungshunde führen. Dieses Jahr wurden wir auf ein hartes und sehr vielseitiges Training über Pfingsten eingeladen. Das Trainingsgelände war zu Zeiten der UDSSR ein Hotelkomplex mit mehreren Gebäuden und Hallen, die nun seit fast 20 Jahren leer stehen und verfallen; perfekte Trainingsmöglichkeiten für Rettungshunde. Die Teilnahme an diesen jährlich stattfindenden Fortbildungen ist die Vorraussetzung, dass ein Rettungshundeteam ins Auslandskontingent des BRK aufgenommen wird. Neben dem Bayerischen Roten Kreuz hält das DRK Hamburg und das DRK Nordrhein ein solches Kontingent in Deutschland vor. In den Katakomben der alten Schwimmbadhalle konnten die Teams unter Beweis stellen, wie gut ihre Hunde mit absoluter Dunkelheit umgehen können und in den übrigen Gebäuden mussten die Teams die Hunde über mehrere Stockwerke lenken ohne ihnen ins Gebäude folgen zu dürfen. Um bei internationalen Trümmereinsätzen unter den Top Teams zu sein, muss die Ausbildung neben der reinen Arbeit mit den Hunden auch die Belastbarkeit der Hundeführer beinhalten. Dazu wurden die Teams in einem Aufzugsschacht aus dem 8. Stockwerk abgeseilt, um direkt im Anschluss eine versteckte Person unter mehreren Metern Schutt suchen zu müssen. Ein Highlight der Ausbildungsveranstaltung war eine Seilbahn mit ca.100 Meter Länge, an der die Hundeführer mit ihren Hunden aus ca. 50 Meter Höhe in die Tiefe rauschten. Eine Überwindung für alle, selbst für die erfahrenen Hasen unter uns. |
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Fachdienstlager 2009 der schwäbischen Bereitschaften
Am Wochenende vom 22. bis 24. Mai 2009 fand auf dem Gelände der ehemaligen
US-Reese-Kaserne in Augsburg das Fachdienstlager der schwäbischen
Bereitschaften statt an dem über 500 Teilnehmer mitmachten. Auf dem
großzügigen Gelände wurden verschiedenste Szenarien, darunter
Explosionsunglücke oder Verkehrsunfälle mit Beteiligung eines Omnibusses mit
jeweils einer Vielzahl von Verletzten, abgearbeitet. Bei manchen Szenarien
mussten über 50 Verletzte gerettet und versorgt werden. Dabei kamen auch
erstmalig Fachberater des Gesundheitsamtes (hier des Landratsamtes Augsburg)
zum Einsatz und die Trinkwasseraufbereitungsanlage des Bayerischen Roten
Kreuzes, die durch den BRK-Kreisverband Augsburg-Land betrieben wird, im
Einsatz.
Erstmals nahmen auch die schwäbischen Rettungshundestaffeln (die Teilnehmer
waren aus Augsburg-Stadt, Günzburg und Nordschwaben) an einem
Fachdienstlager der Bereitschaften teil. Bei insgesamt 8 Übungsszenarien
wurde die Zusammenarbeit der Rettungshundestaffeln mit den anderen
Einsatzkräften geübt. Diese forderte nicht nur die Einsatzleiter, sondern auch die
Rettungshundeteams welche die Erstversorgung der gefundenen Personen und
deren Übergabe an den "Rettungsdienst" durchführen mussten. Die
wirklichkeitsnahe geschminkten "Opfer" waren nicht nur für die Helfer sondern
manchmal auch für die Hunde eine besondere Herausforderung. Es konnte bei dieser
Gelegenheit auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Staffeln intensiv geübt
werden - so wurden bei allen "Einsätzen" Teilnehmer aus den verschiedenen
Staffeln eingesetzt. Jeder bekam auch die Gelegenheit als Mime das Geschehen
einmal aus der Perspektive eines Patienten zu erleben.
Nach einem sehr arbeitsreichen Wochenende konnten alle Teilnehmer mit neuen
Erfahrungen am Sonntag wieder nach Hause fahren - wenn auch etwas müde.
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[ Portal ] Gruppenführerausbildung
Liebe Kameradinnen und Kameraden, an diesem Wochenende hat die Gruppenführerausbildung für Rettungshundeführer im Bayerischen Roten Kreuz stattgefunden. Mit dem Kurs "Führen im Einsatz II" wird das neue Konzept der Einsatzführung erstmals auch im Bereich der Rettungshundestaffeln durchgeführt. Insgesamt haben 20 Hundeführer damit einen weiteren Schritt in der Führungshierarchie gemeistert, herzlichen Glückwunsch. Als Grundlage für den Kurs müssen die Teams Einsatzerfahrung als Hundeführer mitbringen und neben dem Kurs "Führen im Einsatz I (Truppführerausbildung)" auch die Qualifikation im Bereich "Leiten und Führen von Gruppen" mit sich bringen. Damit fängt der Fachdienst Rettungshunde des BRK an die Anforderungen des neuen SEG Konzeptes umzusetzen und ist auf einem sehr guten Weg mit der erforderlichen Umsetzung.
An dieser Stelle herzlichen Dank an die Kameraden und Kameradinnen der Ansbacher Rettungshundestaffel für die organisatorische Durchführung der Veranstaltung und einen besonderen Dank an die beiden Dozenten Siggi Höfer und Armin Dlugosch. |
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Am Donnerstag den 7. Mai 2009 wurden wir um 16:47 Uhr zum Sucheinsatz nach Bamberg alarmiert. Seit dem Mittwoch gegen 14:40 wurde ein 77 jähriger demenzkranker Mann, der zudem nicht sehr gut zu Fuß ist vermisst. Die Polizei hatte bereits seit Mittwoch, auch unter Einsatz des Suchhubschraubers das Gebiet abgesucht. Der am Donnerstag gerufene BRK Mantrailer aus Hof konnte das Suchgebiet ebenfalls weiter eingrenzen und die Einsatzleitung davon überzeugen jetzt auch noch Flächensuchhunde einzusetzen. Die Wahl fiel schließlich auf uns, da wir die kürzeste Anfahrt hatten. Keine halbe Stunde nach der Alarmierung waren die ersten Hundeführer vor Ort und die UG Eltmann übernahm wie immer in unseren Einsätzen die Protokollierung und das Drucken der Karten für die Hundeführer. Gegen 18 Uhr wurde mit dem Absuchen der vorgegebenen Waldflächen begonnen. 4 Rettungshundeteams vom BRK Haßberge waren bereits in den zugeteilten Gebieten und die Teams der JUH Schweinfurt wollten gerade zu ihren Ansatzpunkten als kurz vor 19 Uhr dann die erlösende Nachricht kam: der Mann ist gefunden und es geht ihm den Umständen entsprechend gut. Basti hat ihn in dem vor Jogger und Spaziergängern wimmelnden Wald in der Nähe der Armeestraße gefunden. Der Mann lag nur wenige hundert Meter von zu Hause und nur wenige Meter neben einem Waldpfad am Boden. Er hatte die Nacht und den darauf folgenden Tag einigermaßen gut überstanden und schwebte nicht in Lebensgefahr, dennoch wurde er ins Klinikum gebracht. Dieser Erfolg spricht für die gute Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte – Allen hiermit ein herzliches Dankeschön! Brigitte Körpert FDF RHS Haßberge |
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[ Portal ] Rettungshundeausbildung im Iran
Liebe Kameradinnen und Kameraden, ich möchte euch von unserem Aufenthalt im Iran (Link zu Wikipedia) berichten und weiß gar nicht so recht, wo ich anfangen soll. Vielleicht erstmal damit, wo wir überhaupt waren und wer „wir“ sind. Wir, das sind Siggi Höfer, Mark Hofmann, Bessie und Markus Wilhelm. Der Iranische Rote Halbmond (IRC) hat unter anderem ein Camp in Karaj (Link zu Wikipedia) auf ca. 1300 Meter üNN, nordwestlich von Teheran. Es ist also durchaus nicht so warm, wie man es erwarten würde, wir hatten morgens sogar gefrorene Scheiben am Auto. Untergebracht waren wir im Gästehaus des IRC Geländes in Soha (Bilder). Ich muss gestehen, dass ich mit etwas gemischten Gefühlen in den Iran geflogen bin und mir nicht sicher war, was mich dort alles erwartet. Wir waren aber sehr positiv über die Arbeit der IRC Hundeführer überrascht und haben überaus gastfreundliche und offene Menschen kennenlernen dürfen, die uns mit offenen Armen empfangen und aufgenommen haben. Im IRC Camp von Karaj (Bilder) und der Region um Karaj haben wir vier so an die 52 Rettungshundeführer des IRC getroffen und mit ihnen fast eine Woche lang trainiert. Es werden im Iran fast ausschließlich Deutsche Schäferhunde von hauptberuflichen IRC Mitarbeitern geführt. Und das ist auch schon einer der wohl bedeutendsten Unterschiede zu der Rettungshundearbeit im DRK. Es handelt sich um hauptberufliche Rettungshundeführer und nicht (zumindest noch nicht) um ehrenamtliche Mitarbeiter. Die 52 Hundeführer sind aus 24 von insgesamt 30 iranischen Provinzen nach Karaj gekommen und haben mit uns zusammen ein anstrengendes Trainingsprogramm durchlaufen. Ziel war es den Hundeführern verschiedene Ausbildungsinhalte zu zeigen und ihnen neben der Arbeit mit den eigenen Hunden, Techniken und Vorgehensweisen für die Ausbildungsstruktur des IRC beizubringen. Wir haben uns neben der Trümmer- und Flächenarbeit mit den Themengebieten Einsatztaktik, Opferarbeit und Ausbildungsstruktur beschäftigt. Sehr positiv wurden unsere beiden Ausbilderinnen in ihren Gruppen aufgenommen und ebenso akzeptiert und behandelt, wie wir Männer in unseren Gruppen. Zum Abschluss wurde uns allen (den IRC Hundeführern und den Delegierten des DRK) von führenden IRC Vertretern für unsere Arbeit gedankt. Ein paar Bilder dazu findet ihr in unserer Bildergalerie. |
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